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Warum betest du Gott an?


Wir sprechen heute über die Anbetung. In Offenbarung 4, 8 und 11 wird ein Gottesdienst, so wie er im Himmel gefeiert wird, beschrieben. Gott ist heilig, heilig, heilig, er ist allgegenwärtig; er war, er ist und er wird kommen.  Gott ist allmächtig, er ist der Oberste. Es gibt keinen, der höher ist als er. Dieser Gott ist der Schöpfer von Himmel und Erde. Alles Sichtbare und Unsichtbare wurde von ihm geschaffen. Auch du wurdest nach seinem Willen erschaffen. So wie du bist, hat er dich gemacht. Gott möchte, dass wir ihn im Geist und in Wahrheit anbeten. Er möchte, dass wir ihn anbeten, für was er ist und nicht für die Dinge, die er für uns tut.


In Römer 5, 8 sehen wir, dass Gott uns schon geliebt hat, als wir noch Sünder waren.  Er hat uns um unseretwillen geliebt und nicht um die Werke, die wir getan haben, denn dann hätten wir seine Liebe nicht verdient. Diese Liebe, die Gott uns entgegenbringt, möchte er auch, dass wir sie ihm entgegenbringen.


Wir sollen ihn nicht lieben um seiner großen Werke willen, sonst wird deine Liebe eines Tages erkalten, denn Gott tut oft nicht die Dinge, die wir von ihm erwarten. Denn Gottes Gedanken sind zwar nur zu unserem Besten, aber sie sind dennoch nicht unsere Gedanken. Oft wissen wir einfach nicht, was wirklich gut für uns ist. Gott lässt auch schwierige Situationen zu, weil sie uns helfen, bestimmte Dinge (z. B. Demut oder Geduld) zu lernen. Auch Hiob musste große Qualen erleiden, aber an seiner Liebe zu Gott änderte sich nichts. 


Mit dieser Liebe sollen wir auch einander lieben. Das erste Gebot lautet: Liebe deinen Gott mit deinem ganzen Herzen, mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft; und liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Nur die zu lieben, die dich lieben und die dir Gutes tun, ist nicht schwer. Lerne die Menschen zu lieben, unabhängig davon, wie sie dich behandeln. Denn so liebt Gott auch dich.

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